Wettbewerb

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Ausgeschrieben wird der Geschichtswettbewerb zu wechselnden Themen in einem zweijährigen Turnus.

Im Jahr 2019 heißt das Thema: „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“

Die Idee zu unserem Thema

„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“ Dieses Zitat von John F. Kennedy umschreibt hervorragend das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten unter der Thematik „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“, an welchem Moritz Gärtner und ich, Kim Kamenik, uns entschlossen, ein drittes Mal gemeinsam teilzunehmen. Die Idee zu unserem Arbeitsthema „Die Dessauer Waggonbauer – gehofft, gekämpft und doch verloren … aber nicht alle“ kam mir beim Tag der Talente im September 2018 in Berlin. Ein Teilnehmer stellte die These auf, dass die Mehrheit der Städte in den neuen Bundesländern schlechter entwickelt seien als in den alten Bundesländern, da der Einfluss großer Unternehmen fehle. Mein Blickwinkel richtete sich daraufhin auf meine Heimatstadt Dessau-Roßlau und mündete in dem Ergebnis, dass die Stadt kaum Großunternehmen aufweist. Diese Tatsache faszinierte und schockierte mich gleichermaßen, da mir bis dahin nicht bewusst war, wie sich aus einer zu DDR-Zeiten aufstrebenden Industriestadt mit Vorreiterrolle eine Stadt entwickelte, in der die Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg eines der größten Unternehmen darstellt und kein Industriebetrieb. Unser Ehrgeiz war geweckt und Moritz Gärtner und ich gingen auf Ursachenforschung.